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Liechtensteiner Kartoffeln, fertig für den Offenverkauf
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Die Kartoffel, im Volksmund auch Härdöpfel oder Grumpiara genannt, nimmt in der Liechtensteiner Landwirtschaft einen wichtigen Stellenwert ein. Im Jahre 2007 wurden nicht weniger als 64 Hektaren Kartoffeln durch mehr als ein Dutzend Landwirtschaftsbetriebe angepflanzt. Das Hauptanbaugebiet liegt in den Gemeinden Schaan und Gamprin.
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Steckbrief Kartoffel (Solanum tuberosum L.)
Familie der Nachtschattengewächse (Solanaceen)
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| Bezugsquellen: |
- Büchel Oskar, Ruggell
- Hasler Norman, Ruggell
- Kind Norman u. Martin, Bendern
- Nigg Ernst, Balzers
- Oehri Georg, Gamprin
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| Anbaufläche: |
64 Hektaren in Liechtenstein (2007)
11'000 Hektaren in der Schweiz (rund 30 Sorten) |
| Ernte: |
2'600 Tonnen in Liechtenstein
314'000'000 Tonnen Weltweit (2006)
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| Ertrag: |
40 Tonnen pro Hektare in Liechtenstein
11 Tonnen pro Hektare in Afrika
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| Jahreskonsum pro Kopf: |
45 kg für Schweiz/Liechtenstein
340 kg für Weissrussland
Der Eigenversorgungsgrad liegt in Liechtenstein weit über 100%
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| Speziell: |
- liefert die höchste Energiemenge pro Quadratmeter Ackerfläche
- zählt neben Mais, Reis und Weizen zu den vier wichtigsten Kulturpflanzen
- Kartoffeln haben eine rund fünfmal tiefere Energiedichte wie Reis oder Nudeln
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Geschichte:
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Die Heimat der Kartoffel befindet sich in Südamerika. Dort wird die Kartoffel seit über 2000 Jahren kultiviert und ermöglichte den Einwohnern auch Lebensräume über 3000 Höhenmetern zu bewohnen.
Im 16. Jahrhundert gelangte die Kartoffel über das spanische Königshaus nach ganz Europa. Zuerst aufgrund der besonderen Blüten in Gärten zur Schau gestellt, trug die Kartoffel erst ab der Mitte des 19. Jahrhunderts massgeblich zur Ernährung der Bevölkerung bei. Dank der Kartoffel konnten Hungersnöte und Skorbut (Vitamin C Mangelkrankheit) verhindert werden.
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| Links: |
Swisspatat - Branchenorganisation der Schweizer Kartoffelwirtschaft
Jahr der Kartoffel 2008 - Vereinte Nationen
Dossier Kartoffel - DEZA Schweiz |